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Psychische Auswirkungen von Kokainkonsum Therapiebegleitende Maßnahmen und Angebote Kokain hat sich in
den letzten Jahren zur (illegalen) Droge Nummer Eins entwickelt. Für
viele Menschen begrenzt sich der Konsum von Kokain nur auf eine vorübergehende
Lebensspanne und findet in größeren Abständen auf Feiern statt. |
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Sowohl Menschen mit Kokain-Problemen als auch deren Angehörige können sich unangemeldet und kostenfrei im Rahmen der Sprechstundenzeiten unserer Beratungsstelle Informationen, Beratung und Unterstützung holen. In unserer Beratungsstelle wird auch das Antragsverfahren für Ambulante Therapie durchgeführt
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Kurzfristig:
Nach
dem Rausch:
Langzeitwirkungen:
Nicolai Essberger, Psychologischer Psychotherapeut |
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Bei sehr hohen Kokaindosierungen können folgende Symptome auftreten:
Im Entzug sind typisch:
Schwere psychische Störungen, wie Depressionen, extreme Angst und/oder Psychosen entwickeln sich gewöhnlich innerhalb von Stunden zurück, können aber auch über Wochen andauern. Cathrin Tilsner-Gleiss, Ärztin |
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Für
den Verlauf der ambulanten Behandlung kokainabhängiger Klienten
unterscheiden wir 4 verschiedene im Anschluß an den Überblick erläuterte
Phasen. |
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Eingangsphase (1 - 2 Monate) 1. Beziehung / Vertrauensverhältnis aufbauen
2. Eine wirkliche Entscheidung treffen "Ich
muß aufhören" ist erfahrungsgemäß als Motivation nicht
ausreichend !
3. Klärung: Was macht Kokaintherapie aus ? Der häufige bzw. exzessive Konsum von Kokain ist ein Problembewältigungsversuch, und damit ein Symptom (!) für nicht wahrgenommene krisenhafte Lebensentwicklungen. Therapie beinhaltet daher über das Ergreifen von Erste-Hilfe-Maßnahmen hinaus, Ursachen aufzudecken, verdrängte Gefühle und Bedürfnisse wieder spüren zu lernen und neue Verhaltensweisen zu erlernen. 4. Abstinenz üben
Unter Umständen kann sich in dieser Phase herausstellen, daß ein 2 - 3 wöchiger stationärer Entzug in der Fachklinik Bokholt sinnvoll und notwendig ist, um Abstand zur Droge zu bekommen und zur Ruhe bzw. Besinnung zu kommen. Zwei bis drei Wochen „Auszeit“ können auch der Entscheidungsfindung dienen, ob im Anschluß eine ambulante Rehabilitation oder nicht doch eine stationäre Kurzzeitrehabilitation am sinnvollsten ist. Therapiephase I (ca. 6 Monate) 5. Vertiefung des therapeutischen Prozesses
Therapiephase II (ca. 8 Monate) 6. Sich weiter selbst kennenlernen, stabilisieren und das neue Verhalten im Alltag üben und festigen Abschlußphase (ca. 2 Monate) 7. Abschied nehmen, Nachsorge-/Selbsthilfegruppe Die Sitzungsfrequenz wird reduziert und spätestens jetzt sollte der Anschluß an eine Selbsthilfegruppe erfolgen. Nicolai Essberger, Psychologischer Psychotherapeut |
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